noch nicht ganz fertig !!!
Woran erkennst Du Den Steinpilz?

 (lat. Boletus edulis) Du erkennst ihn am Hut mit Durchmesser von 3 – 30 cm. Anfangs hat der junge Steinpilz einen halb- bis ganzkugligen fest heruntergezogenen weissen- blass-hellbraunen glatten Hut, die Unterseite mit den Röhren ist schneeweiss. Dann wird der Hut gewölbt, die Hutfarbe je nach Steinpilz-Art hellbraun, orange-rot-braun, braun oder schwarzbraun und die Unterseite mit den Röhren wechseln zu zitronen- bis dunkelgelb. Und am Schluss, als schon etwas älterer Steinpilz wird sein Hut aufschirmend. So als ob er ihn abnehemen würde. Zudem ist die Kappenhaut weich und bei feuchtem Wetter schmierig-glänzend. Dabei ist die Unterseite mit den Röhren oliv- bis braun-grün.

Anfangs hat der Steinpilz einen 3cm kleinen eher kugligen Stiel. Mit dem Alter wächst der Steinpilz in die Höhe und sein Stiel kann bis ca 18cm hoch werden. Dadurch verändert sich auch die Stielform. Du wirst keulen-, walzen- und bauchförmige Stiele antreffen. Die Stieloberfläche ist von einer, unten schwach und gegen oben besser erkennbaren, Netzzeichnung überzogen. Die Steinpilze haben oft Frassspuren von Schnecken und anderen kleinen Waldbewohnern. Frische Steinpilze haben ihren unverwechselbaren nussigen angenehm-mild erdigen Geschmack. Später als getrocknete gemahlene Steinpilze wird ihr Geschmack angenehm, erdig und der Nussgeschack ist intensiver.

Geheime Tipp’s für Steinpilz-Sammler

Du findest Steinpilze vorwiegend in Laubwäldern unter Eichen, In Nadelwäldern unter Fichten und auf Waldwiesen. Sie wachsen von Mai bis Anfang Dezember, je nach Witterung. Mein Geheim-Tipp: Gehe in der Zeit in den Wald wenn der Mond zunimmt. Der Steinpilz ist ein „Nacht-Schattengewächs“. Wann er wächst dann bei Nacht. Dabei nimmt er das 10-fache seines Gewichts an Wasser auf. Diese Feuchte „atmet“ er über seine Röhren/Lamellen wieder aus. Darum gehe sehr früh Morgen und an Tagen des zunehmenden Mondes in den Wald. Und wenn es dabei noch, wenige Tage zuvor geregnet hat  –  Ja dann. . .  wird Dein Pilzkorb schneller voll. Was bist Du für ein Glücklicher Steinpilz, Der/Die meine Tipp’s gelesen hat.  (= sind meine ganz persönlichen Erfahrungen aus 30 Jahren Pilzhandel – Der Blog-Autor)

Achte beim Sammeln von Steinpilzen

Den Steinpilz Bitte aus dem Boden drehen. Nicht abschneiden oder ausgraben. Anschliessend an Ort-und-Stelle dem Steinpilz mit Messer Erde und Blätter abschaben. Merke: Lasse die ganz Kleinen, mit weissen Kappen und noch nicht zum Steinpilz geformten stehen. Denn es könnten keine Steinpilze, sondern giftige Waldpilze sein. Zudem sind diese kleinen Steinpilze ohne Geschmack. Auch die ganz alten Steinpilze solltest Du stehen lassen. Die sind oft sehr schwammig. Wenn Du auf mehrere Steinpilze beieinander triffst, dann lasse wenigsten 1/3 davon stehen. Durch dieses 2-malig Stehenlassen sicherst Du die Weiter-Vermehrung und den Pilz-Bestand. Das ist sehr wichtig im gesunden Kreislauf der Natur.

Dann zu Hause die gesammelten Steinpilze sofort weiter verarbeiten. Hierzu kannst Du Wissenswertes ⇑ in unserem Pilz-Blog ⇑ lesen.

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Merkmale  –  Die Herbsttrompeten. . .

 (lat. Craterellus cornucopioides ) erkennst Du am 6-12 cm hohen Fruchtkörper. Sie ist trichter- bis trompetenförmig, innen bis zum Grund hohl mit wellig verbogenem Rand. Die Herbsttrompeten sind innen feinschuppig hell-, braun bis schwarz je nach Alter und Witterung. Jung sind sie aussen glatt, dann leicht runzlig und aschgrau. Alte Herbsttrompeten sind zuletzt mittels Sporen weiss bereift. Anfänglich riechen frische Herbsttrompeten mild Pflaumenartig. Später als Herbsttrompeten gemahlen wird ihr Geschmack angenehm intensiv, erdig und sehr würzig.

Tipp’s für Pilz-Sammler

Du findest die Herbsttrompeten Büschelweise vorwiegend in Laubwäldern unter Buchen, im Moos und bei Heidelbeersträuchern. Sie wachsen meist um die Totenfeiertage 1.November herum, darum auch der Name „Totentrompeten“. Ernte die Herbsttrompeten wie Deinen Salat im Garten. Schneide mit dem Messer das Pilzbüschel kurz über Boden ab. Dadurch vereinzeln sich die Pilze. Dann zu Hause im Dunkeln zum Trocknen auslegen und dann die Herbsttrompeten fein mahlen. Auch hierfür kannst Du Wissenswertes in unserem Pilze-Blog lesen.

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